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Vielfältig, ausgewogen und bedürfnisorientiert – das ist die Adventgemeinde Nürnberg – Hohe Marter. Wir sind Teil der weltweiten Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten. Hier auf unserer Homepage können Sie sich über unsere örtlichen Veranstaltungen und Angebote informieren.
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Ihre Adventgemeinde Nürnberg - Hohe Marter
 

Daniel hatte im Obergeschoss seines Hauses Fenster in Richtung Jerusalem. Dreimal täglich kniete er dort nieder, um Gott zu preisen und seine Bitten vor ihn zu bringen. Daniel 6,11a (Gute Nachricht Bibel)

Ein Mensch kann einige Wochen ohne Essen leben, ein paar Tage ohne Trinken, aber nur ein paar Minuten ohne zu atmen! Frische, saubere Luft, mit Sauerstoff reichlich angefüllt, ist notwendig für das Leben. Ohne Luft und Sauerstoff kann das Gehirn nicht funktionieren, es stirbt nach wenigen Minuten ab.

Ähnlich ist es mit dem geistlichen Leben. Wenn der Kontakt zu Gott durch das Gebet nicht täglich gepflegt wird, stirbt die Beziehung bald ab. Daniel ist für uns alle ein Vorbild: Dreimal täglich, zur gleichen Zeit und am selben Ort, betete er zu Gott. Diese gute Gewohnheit war für sein geistliches Leben unerlässlich.

Daran hielt er auch fest, als seine Feinde beim König ein Verbot erwirkten, irgendeinen Gott außer dem König anzubeten. Dessen Nichtbeachtung brachte Daniel in die Löwengrube. Doch Gott schickte einen Engel, um den Löwen den Rachen zu verschließen.

Für Daniel war die persönliche Beziehung zu Gott durch das tägliche Gebet wichtiger als das Beachten des Verbots des Königs.
Im Leben Daniels erkennen wir, wie sehr das Gebet dazu beiträgt, das geistliche Leben wachsen und gedeihen zu lassen.

Vernachlässigen wir das Gebet, so verkümmert die Beziehung zu Gott und wir werden ihn entehren und ihm untreu werden.

Es ist ein Vorrecht, mit unserem Schöpfer zu reden. Außerdem hat Jesus den Betern versprochen: „Bittet, so wird euch gegeben.“ (Mt 7,7a) Unser Glaube kann wachsen, wenn wir Gott um Vergebung, Reinigung, Demut und Weisheit bitten. Durchs Gebet entwickelt sich ein Vertrauensverhältnis zum Vater im Himmel.

Die Schnelllebigkeit unserer Zeit lässt uns das Gebet leicht vergessen. Doch weil Beten das beste Mittel ist, um in Verbindung mit Gott zu bleiben, sollten wir dem Rat des Paulus bewusst folgen: „Betet immer und in jeder Situation . Bleibt wachsam und betet auch beständig für alle, die zu Christus gehören. Betet auch für mich und bittet Gott, mir die richtigen Worte zu geben, wenn ich mutig das Geheimnis seiner guten Botschaft weitersage.“ (Eph 6,18.19 NLB)

Das Gebet ist so lebensnotwendig für die Beziehung zu Gott wie der Sauerstoff für unser Gehirn.

von Adam Schiller

© Advent-Verlag Lüneburg - Mit freundlicher Genehmigung